Nationals.........Was ist das eigentlich?
Die Nationals sind "DAS" Event
in den Staaten. Jedes Jahr in einem anderen Staat, an einem anderen
Ort. Hier trifft sich einmal im Jahr die Creme de la Creme der
Aussie-Züchter, -Besitzer und -Liebhaber. Hunderte Aussies zeigen hier
ihr Können. Sei es in Conformation, Agility, Obedience oder Herding.
Hier werden die Besten, der Besten premiert. Neben den Wettbewerben,
gibt es Paraden der Veteranen, der Rescue-Hunde und der Title-Holder zu
sehen. 7 Tage lang vergeht kein Tag, an dem nicht irgendetwas
ausgerichtet wird. Es ist ein Wahnsinns-Erlebnis und Ereignis.
Für Ralf und mich ist es jedes
Jahr unser Highlight. Zugleich ist es auch jedes Mal eine neue
Herausforderung, denn wir nehmen mit unseren Nachzuchten teil, die
bereits mit einem Fehler, nämlich der Rute, in den Ring gehen. Die
Meinung in den Staaten über die Ruten, ist immer noch sehr zwiespältig.
Bislang konnten wir uns aber nicht beklagen und waren doch sehr
erfolgreich dort drüben :-).
Von der Qualität
her, kann man die Aussies in den Staaten bei weitem nicht mit den in
Deutschland gezogenen Hunden vergleichen. Auf unseren ersten Nationals
stand uns der Mund vor Staunen weit offen, da man nicht alle Tage
soviele schöne Hunde auf einmal sieht. Man ist es schließlich von
Deutschland her nicht gewohnt :-)
Das "Groomen" ist
fast wie ein Ritual. Täglich werden die Hunde gebadet, gefönt,
gepudert, geschnitten etc. Kein einziges Haar darf falsch liegen. War
es zunächst für uns ein wenig befremdlich diesem Spektakel zuzusehen,
so ist es mittlerweile für uns normal geworden. Ein gegroomter Hund im
Ring ist wirklich eine Augenweide und es wäre zu wünschen, wenn sich
das in Deutschland ein wenig mehr durchsetzen würde.
Auch das Handling
der Hunde wird sehr ernst genommen. Es fängt bereits bei der Kleidung
an. Ein Handler mit Jeans im Ring, wäre eine Missachtung und Todsünde.
Die Männer alle im Anzug, die Damen meist im Kostüm oder Hosenanzug.
Alles farblich auf den Hund abgestimmt und täglich ein neues Outfit.
Neben diesem ganzen "Stress" ist
es für Ralf und mich aber auch immer wieder schön, alte und neue
amerikanische Freunde wiederzusehen, Züchtergespräche zu führen, Neues
zu Sehen und zu Lernen, mit seinen amerikanischen Freunden zusammen
essen zu gehen oder einfach nur zusammen zu lachen.
Für uns ist es jedes Jahr wie
"ein nach Hause kommen" und jedes Jahr fließen Tränen, wenn wir
uns wieder von unseren amerikanischen Freunden trennen müssen.
So, dies war ein kleiner Einblick in die Nationals. Man kann es eigentlich nicht genau erklären, man muß es einfach erleben!
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