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Vielen Australian Shepherds gerecht werden
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Ja, manch einer fragt sich, wie wird man so vielen Aussies gerecht? Das sind doch Arbeitshunde und die müßen doch stundenlang beschäftigt werden. Wie macht man das bei der Haltung von so vielen Australian Shepherds?

Zunächst muß man verstehen, dass der Hund an sich ein Rudel und Lauftier ist. Ein Hund wird sich in einem Rudel seinesgleichen immer wohler fühlen als beim Mensch. 

Der ein oder andere wird jetzt sagen "Mein Gustav kann gar nicht mit anderen Hunden" oder "Die Hilde geht immer auf andere Hunde los".

Gustav und Hilde haben nie richtig gelernt sich unterordnen zu müßen. Ihnen fehlt ein wichtiger Bestandteil, der zu einem Hund gehört. Die Sozialisierung. Hinzu kommt noch, dass sie nicht in der Lage sind Gustav oder Hilde richtig zu führen.

In der Hundeschule wird dies zwar über die Welpenspielstunden etwas übermittelt aber es reicht für manchen nicht aus dies dauerhaft zu beherzigen, was sie dort erfahren haben. Die Welpenstunden alleine nutzen auch nicht viel, wenn danach der Kontakt zu anderen Hunden völlig abreißt.

Wir Menschen fühlen uns schließlich auch unter Menschen am wohlsten. Stellen Sie sich mal vor, sie würden nur in einem Hunderudel leben ohne mit anderen Menschen zu sprechen oder als Kind spielen zu können. Sind sie nicht auch der Meinung, dass  dann etwas wichtiges fehlen würde ?

Richtig. Die Sozialisierung.  

Die Sozialisierung findet innerhalb des Rudels statt und hat nichts mit der Prägung (Stadt laufen, Einkaufszentren etc.) zu tun, wie viele das verwechseln.

Respektieren und aktzeptieren sind hier 2 wichtige Stichworte. 

Die genetische Struktur spielt eine große Rolle beim Aussie. Der Hauptfehler der gemacht wird liegt in der Haltung, weil gewisse Dinge einfach nicht aktzeptiert oder respektiert werden und man auf biegen und brechen versuchen möchte, dies zu ändern. Das füllt zwar die Kasse des Hundetrainers aber es führt nicht unbedingt zum Erfolg. Wenn der Hundetrainer nicht mehr weiter weiß, dann ist der Hund aggressiv oder sehr ängstlich.

Der Aussie ist ein sehr sensibler Hund und je nachdem wie er gezüchtet ist, kann es durch eine falsche Haltung Probleme geben. Dinge denen der Aussie mit z.B. 9 Monaten mit einer entsprechenden Reserviertheit entgegentritt, geht er mit z.B. 2 Jahren offen darauf zu, ohne dass man daran gearbeitet hat. Aussies durchlaufen in Ihrem Wachstum, welches bis zu 4 Jahren dauert, verschiedene Stationen.

Um so wichtiger ist die Verantwortung des Züchters gegenüber seinen Hunde. Ein vernünftiger Züchter wird Ihnen einen Hund empfehlen, der in Ihre Struktur reinpasst. Nur der Züchter sollte am besten wissen, was er gezüchtet hat und welche Genetik in der Nachzucht steckt und für was diese genutzt werden kann.

Leider wird der Aussie mittlerweile immer öfter bei Hundeschulen oder Trainern als durchgeknallt, agressiv abgestempelt.

Er beißt Kindern in die Beine etc. etc.

Jetzt fragt man sich, woher kommt das ? 

Die Erklärung ist einfach. Es gibt mehr Wald und Wiesenzüchter sowie unerfahrene Hundetrainer wie es den Hunden gut tut.

Schauen wir uns dazu doch einfach mal ein Video an, wie sich ein Rudel verhält. Auf dem folgenden Video sind 13 Hunde drauf von einer Altersklasse 5 Monate bis 7 Jahre. Rüden und Hündinnen.

Lehen Sie sich mal zurück und schauen Sie sich die 16 Minuten in Ruhe an. 

 

Film ansehen ? Hier klicken !

 Wir sehen uns dann nach dem Video auf der nächsten Seite wieder.

 



 

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