Was heißt "Not for Breed" ? Da vielen dieser Begriff ein Fremdwort ist, werden wir diesen hier einmal erklären. "Not for Breed" bedeutet, dass der Welpe oder der Hund nicht zur Zucht eingesetzt werden kann bzw. man erhält keine Papiere für die Welpen, wenn diese aus einer "Not for Breed" Anpaarung stammen.
Ein "Not for Breed" wird von Züchter angekreuzt und kann auch nur vom Züchter wieder in ein "For Breed" umgewandelt werden. Eine Umwandlung in "For Breed" ist jederzeit möglich. Ein "Not for Breed" ist in keinster Weise eine Abwertung des Hundes. Seriöse Züchter geben ihre Welpen alle für "Not for Breed" ab um die Rasse vor einer unkontrollierten und unerfahrenen Fortpflanzung (Vermehrung) zu schützen. Sollte doch jemand mal in Erwägung ziehen zu züchten, so kann der Züchter jederzeit ein "Not for Breed" wieder in ein "For Breed" umwandeln, sofern es im Vertrag vorgesehen ist, den Hund später evtl. doch zur Zucht einzusetzen. Um ein "For Breed" zu erhalten, setzt man natürlich als Züchter einige Dinge fest. Zunächst einmal müssen dem Züchter alle Untersuchungsergebnisse vorgelegt werden (Augenuntersuchung, HD, etc.) und der Hund ist dem Züchter vorzustellen. Der Züchter erkennt dann, ob der Hund sich so entwickelt hat, dass er in der Zucht eingesetzt werden kann oder nicht. Es empfiehlt sich mit dem Züchter gemeinsam eine Anpaarung zu planen, weil eine Zucht einem lebenslangen Studium gleichzusetzen ist. Als Anfänger ist das Wissen sehr sehr dünn und die Fehler vorprogrammiert. Auch die Theorie ist anders als die Praxis. Ihr Züchter wird Ihnen mit Rat & Tat zur Seite stehen, denn es ist ja ein Hund aus seiner Zucht. Wir sprechen da aus Erfahrung, da wir ja auch irgendwann mal angefangen haben. Wir sind auch nicht als Züchter geboren worden und lernen täglich neues dazu. "Not for Breed" Welpen oder Hunde können an jeder Ausstellung (Conformation Show, Obedience, Agility) teilnehmen. So, wir hoffen, dass wir den Begriff "Not for Breed" für jeden verständlich erklären konnten. Liebe Grüße Nadia & Ralf Schlapp
|